Zu-Fuß-Gehen ist gesund, umweltfreundlich und sozial wie keine andere Mobilitätsform. Beim Gehen begegnen wir anderen Menschen, lernen unsere Umgebung besser kennen und machen Bewegung an der frischen Luft. Gehen hat also viele Vorteile für unsere Lebensqualität und Gesundheit. Verkehrslandesrat Heinrich Dorner bekräftigt: „Wir wollen zu Fuß gehen für alle sicher, zugänglich und angenehm gestalten. Insbesondere Kinder und ältere Menschen, aber letztlich wir alle sind auf gute Bedingungen für das Zu-Fuß-Gehen angewiesen. Das Land Burgenland entwickelt dafür einen Masterplan zu Fuß gehen, der d in Zukunft sicherstellen wird.“
Der heutige erste österreichische Tag des Zu-Fuß-Gehens rückt die große Bedeutung dieser Mobilitätsform ins Rampenlicht. Gleichgültig welches Verkehrsmittel wir wählen, beginnen und enden all unsere Wege zu Fuß. Insbesondere der öffentliche Verkehr, der im Burgenland aktuell stark ausgebaut wird, ist eng mit dem Fußverkehr verknüpft. Die meisten Menschen gelangen zu Fuß zu den Haltestellen, auch beim Umsteigen ist man zu Fuß unterwegs.
Zudem bietet die überschaubare Größe vieler burgenländischer Gemeinden optimale Voraussetzungen für das Zu-Fuß-Gehen. „Der Großteil des Ortsgebietes ist meist in zehn bis fünfzehn Minuten zu Fuß gut erreichbar. Eine Stärkung des Fußverkehrs bietet damit die Chance, unsere Ortskerne zu beleben und lokale Betriebe zu stärken. Der Weg zu Fuß zum Bäcker oder in die Apotheke im Ortszentrum unterstützt die regionale Wirtschaft und die eigene Gesundheit“, so der Landesrat.
Die Gesamtverkehrsstrategie des Landes Burgenlandes weist auf diese Vorteile bereits jetzt hin. Um sie für das Burgenland noch besser zu nutzen, wird aktuell der Masterplan Burgenland zu Fuß entwickelt. „Darin werden konkrete Ziele und Maßnahmen erarbeitet, um die Bedingungen für das Zu-Fuß-Gehen im Burgenland weiter zu verbessern. Eine Fertigstellung ist noch für das Jahr 2025 geplant“, kündigt Dorner an.
Schon jetzt setzt das Land Burgenland zahlreiche Maßnahmen für Fußgängerinnen und Fußgänger um. In der Arbeit mit Schulen wird Bewusstseinsbildung für aktive Mobilität bei Eltern und Kindern geleistet. Gemeinden werden bei der Erstellung von Fußverkehrskonzepten unterstützt und die Ausstattung von Haltestellen des öffentlichen Verkehrs zielt zukünftig auf einen hohen Komfort für Fußgänger und Fußgängerinnen ab. „Diese Aktivitäten sollen in Zukunft weiter gestärkt und ausgebaut werden. Das derzeit laufende Interreg Europe Projekt Step up der Mobilitätszentrale Burgenland, bei dem auch das Infrastrukturministerium ein Stakeholder ist, bringt auch die internationale Perspektive des Fußverkehrs ins Burgenland, die bei der Erstellung des Masterplan Berücksichtigung findet“, erklärt der Landesrat abschließend.
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Ge(h)spräche-Lockenhaus Step_Up-50
Bildtext Ge(h)spräche-Lockenhaus: Landesrat Heinrich Dorner bei der Aktion "GEHspräche" in der Gemeinde Lockenhaus
Bildtext Step_Up-50: Das Interreg Europe Projekt Step up der Mobilitätszentrale bringt auch die internationale Perspektive des Fußverkehrs ins Burgenland
Bildquelle: Mobilitätszentrale Burgenland
Peter SLAWIK
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